Matthias Ecke

Kandidat für das
Europäische Parlament

Über mich

Ich wurde 1983 in Meerane im Landkreis Zwickau geboren und bin dort aufgewachsen. Der Niedergang der Textilindustrie in Westsachsen hat mich als Kind der Umbruchszeit geprägt.

Auch dank sozialdemokratischer Bildungspolitik durfte ich als Erster in meiner Familie studieren (an der Universität Leipzig und der Karls-Universität Prag) und habe 2009 meinen Magisterabschluss in Politikwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Journalistik erworben. Meine Magisterarbeit hat die Beschäftigungspolitik der EU analysiert. Zu diesem und verwandten Themen habe ich auch weiter veröffentlicht. Seit 2017 studiere ich zusätzlich berufsbegleitend an der Hertie School of Governance in Berlin einen englischsprachigen Studiengang zum „Master of Public Administration“.

Nach beruflichen Stationen in Leipzig und Berlin lebe ich seit 2014 mit meiner Partnerin in Dresden. Hier wurde auch unsere Tochter geboren.

Die Sozialdemokratie ist seit fast fünfzehn Jahren meine politische Heimat und Weltanschauung. Aktuell bin ich im Vorstand der SPD Dresden aktiv und leite die SPE-AktivistInnengruppe in Dresden, unsere Basisstation der europäischen Mutterpartei. Viele Jahre habe ich bei den Jusos in Sachsen und im Bund die Europapolitik verantwortet.  In dieser Zeit konnte ich viele europapolitische Partnerinnen und Partner in der SPD, in Schwesterparteien und darüber hinaus kennenlernen, von deren Einsichten ich bis heute profitiere.

Beruflich habe ich in verschiedenen Positionen in Entscheidungsbereichen von Politik und Verwaltung in Berlin und Dresden wichtige Erfahrungen gesammelt, aktuell als Referent im Sächsischen Staatministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Ich weiß, wie man politische Ideen in praktische Politik überführen kann und warum manch gute Vision scheitert. Meine Fähigkeiten und meine Leidenschaft möchte ich in Brüssel und Straßburg für die Menschen in Sachsen einsetzen.

Wie man mich unterstützen kann

Diese Europawahl wird eine Entscheidung über die Seele des Kontinents. Ich freue mich über jede Unterstützung, die ihr oder Sie mir in dieser Auseinandersetzung zukommen lasst. Was kann man tun?

Spende:

Meine politische Arbeit ist getrieben von Überzeugung und Leidenschaft für die europäische Familie. Das gilt ebenso für die vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer meiner Kampagne. Aber guter Wahlkampf kostet auch Geld. So werden Veranstaltungen und Aktionen besser. So erreichen meine politischen Ideen leichter viele Menschen.

Die SPD finanziert sich zu einem Gutteil aus Mitgliedsbeiträgen und kleinen Privatspenden. Schon kleinere Beträge können ungemein helfen. Spenden an politische Parteien sind zudem ein Beitrag zur pluralistischen Demokratie – deshalb werden sie in Deutschland steuerlich begünstigt. Parteispenden werden bei der Steuererklärung bis zur Höhe von jährlich 1.650 Euro (Singles) bzw. 3.300 Euro (Verheiratete/Verpartnerte) zur Hälfte direkt vom zu zahlenden Steuerbetrag abgezogen.

Die Kontoverbindung für Spenden für meinen Europawahlkampf lautet:

SPD Unterbezirk Dresden
Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden
Verwendungszweck: Europawahlkampf Matthias Ecke + Name und Adresse
IBAN: DE 68 8505 0300 3120 1661 61
BIC: OSDDDE81XXX

Mitmachen im Wahlkampf

In den Wochen vor der Europawahl geht es vor Ort darum, zu zeigen, wie wir uns ein Europa vorstellen: stark, solidarisch und frei. Ich freue mich über Unterstützung bei Veranstaltungen, auf der Straße und beim Werben für die europäische Idee. Wer Lust hat in unserer Kampagne mitzutun, kann sich einfach an die SPE Aktivist*innen Dresden wenden: spe-aktivisten@spd-dresden.de.   

Was sich in Europa ändern muss:
 
Die Europawahlen 2019 werden die wichtigsten Europawahlen aller Zeiten. Seit dem Ende des Kalten Krieges war die internationale Lage nie schwieriger und die Stimmen der Nationalisten nie lauter als heute.
Von den zerstrittenen Nationalstaaten ist momentan wenig zu erwarten. In dieser historischen Lage muss das Europäische Parlament Kraftquelle des europäischen Einigungswerkes sein.
 
Deshalb trete ich am 26. Mai 2019 für die SPD zur Europawahl an.
 
Ich bin überzeugt: Unsere Antwort auf die Probleme der Gegenwart muss ein vereintes Europa sein. Nur gemeinsam kann es der EU gelingen, sich gegen die Feinde im Inneren und Äußeren zur Wehr zur setzen. Nur gemeinsam kann die EU Steuervermeidung beenden und die Rechte der Arbeitnehmer gegen internationale Konzerne schützen.
 
Ich trete für die SPD an, weil sie die einzige konsequent europäisch denkende Volkspartei in Deutschland ist. Nur die SPD ist in der Lage, die europäisch gesinnten Weltbürger mit den vor Ort verwurzelten Menschen zusammenzubringen, die den Platz ihrer Heimat in einer starken EU sehen. Nur die SPD hat zugleich die internationale Ambition, die Verankerung in Stadt und Land sowie den Mut zu Gestaltung und sozialem Ausgleich.
 
Ich kämpfe für ein starkes Europa, das zusammensteht und zusammenwächst.
 
Europäische Wirtschaftspolitik

Wir müssen Europas Wirtschaftsarchitektur krisenfest und gerechter machen. Wir brauchen eine gemeinsame europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik in der Euro-Zone und müssen die Bankenunion vorantreiben. Mit einer europäischen Industriepolitik erhalten wir Wohlstand und Arbeitsplätze in der EU.

Gerechte Steuern

Die EU hat die Kraft gegen Steuervermeidung vorzugehen. Der Steuerwettlauf in Europa zum Nutzen der Konzerne und zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger muss aufhören. Mit einer gemeinsamen Grundlage für Unternehmenssteuern, einer wirksamen Finanztransaktionssteuer und angemessenen Regeln für die Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle haben Europas Bürger an der dynamischen Wirtschaft teil.

Soziales Europa

Die EU muss sozialer Gerechtigkeit den gleichen Stellenwert einräumen wie der Marktfreiheit. Wir brauchen eine starke europäische Säule sozialer Rechte und überall in Europa soziale Mindeststandards. Die Rechte der Beschäftigten müssen wir stärken.

Europa der Würde

Das Sterben im Mittelmeer muss ein Ende haben. Die EU muss eine staatliche Seenotrettung garantieren. Das Wahren des Asylrechts ist eine gemeinsame europäische Aufgabe. Wir brauchen endlich ein gemeinsames, solidarisches Asylsystem in der EU. Ein europäischer Fonds für Integration und kommunale Entwicklung soll die Kommunen unterstützten, die freiwillig Geflüchtete aufnehmen.

Allianz für Multilateralismus

Die EU kann durch ihr Handeln dazu beitragen, dass die europäische Einigung Vorbild für die friedliche Zusammenarbeit von Völkern weltweit wird. Heiko Maas fordert zurecht, dass Deutschland und die EU eine „Allianz für Multilateralismus“ vorantreiben. Auch daher muss Deutschland in der Zusammenarbeit mit den EU-Partnern nicht als Oberlehrer auftreten, sondern ausgleichen.

Blog

Neue Industriepolitik für Europa – Chancen auch für Ostdeutschland

Am Mittwoch haben wir im Plenum über die Zukunft der Industrie in Europa diskutiert. Auf ihrem Weg zur Klimaneutralität steht die europäische Industrie nach Corona, den Unterbrechungen der Lieferketten und der Verteuerung von Energie vor einer neuen Herausforderung:...

Proteste im Iran: Protestierende schützen, Täter sanktionieren

Am Montag haben vor dem Europäischen Parlament in Straßburg 12.000 Menschen gegen das iranische Regime protestiert. Im Iran selbst dauern die mutigen Proteste bereits vier Monate an. Die Protestierenden fordern den Sturz des Mullah-Regimes. Mehr als 19.000 Menschen...

Programm zur schwedischen Ratspräsidentschaft

Am 1. Januar 2023 hat Schweden den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Damit hat die schwedische Regierung bis zum 30. Juni die Leitung von Sitzungen sowie Tagungen auf allen Ebenen des Rates der EU inne. In dieser Woche wurde uns im Parlament das...

Aus den Augen – Aus dem Sinn: Teilverbot für Export von Plastikmüll

Die EU soll endlich aufhören sich eines wichtigen Problems auf die einfache Art zu entledigen: Plastikmüll. Bisher ist es eine weit verbreitete Praxis diesen in großen Mengen in afrikanische und asiatische Staaten zu exportieren, ohne jegliche Form der Rechenschaft...

Lehren aus dem Korruptionsskandal

Politisch geht es gleich mit voller Energie weiter. Die Aufklärung des Brüsseler Korruptionsskandals schreitet voran, was ich sehr begrüße. Zugleich hat das Europäische Parlament einen neuen Vizepräsidenten gewählt, nachdem Eva Kaili wegen der Korruptionsvorwürfe aus...

Tag der Menschenrechte – Freiheit für die politischen Gefangenen in Belarus!

Am 10.Dezember wurde der Internationale Tag der Menschenrechte 2022 unter dem Motto „Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit für alle“ begangen.  Anlässlich dessen möchte ich an die 1432 politischen Gefangenen des Lukashenka-Regimes erinnern. Schicksale wie jene von...

Sacharow Preis für geistige Freiheit – Für das mutige Volk der Ukraine

Am 14.12.2022 haben wir den Sacharow-Preis für geistige Freih​eit verliehen. Er geht dieses Jahr an das mutige Volk der Ukraine. Präsident Selenskyj war zugeschaltet und hat um eine Schweigeminute für die Opfer des Krieges gebeten. Sein Statement im Anschluss:„Wir...

Energiewende beschleunigen – Booster für erneuerbare Energien

Im Europäischen Parlament in Straßburg haben wir in dieser Woche für eine Verkürzung der Genehmigungsverfahren gestimmt, um erneuerbare Energieprojekte in den Mitgliedstaaten zügiger voranzubringen.Bislang sind jahrelange Genehmigungsverfahren die größte Bremse für...

Wechsel in den Industrieausschuss und Verantwortung für Euro-7-Abgasverordnung

Seit kurzem arbeite ich als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments mit. Die Mitarbeit im Umweltausschuss endet mit diesem Wechsel. Gerade in der aktuellen Energiepreiskrise und beim Umbau der...

Korruptionsskandal im EP aufklären

Es war eine schlimme Woche für das Europäische Parlament. Der Korruptionsskandal hat mich entsetzt und erschüttert das Parlament.   Ich bin froh, dass die S&D-Fraktion umgehend gehandelt und Eva Kaili mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen hat. Das Parlamentsplenum...

Sachsen braucht Europa

Die Politik der SPD Sachsen ist europäisch, weil das Leben in Sachsen es ist. Im Dreiländereck mit unseren Nachbarn aus Tschechien und Polen erleben wir täglich Kooperationen und gemeinsame Antworten auf grenzüberschreitende Probleme. Sachsens Aufschwung wäre nicht denkbar gewesen ohne die europäischen Gelder aus den Kohäsionsfonds, für die unsere langjährige Abgeordnete Constanze Krehl so vehement gestritten hat. Keines der Neuen Bundesländer exportiert so viele Güter wie Sachsen, den Großteil davon in die EU – auch unser Wohlstand hängt vom Binnenmarkt ab.

Aber mir ist wichtig, dass die EU mehr ist als Markt und Melkkuh. Europapolitik ist Innenpolitik. Das gute Leben in Sachsen ist fundamental vom Gelingen der Europäischen Integration abhängig. Es kann uns nicht egal sein, wenn in Polen und Ungarn autoritäre Staaten entstehen, wenn Jugendliche in Italien und Spanien keine Arbeit haben, wenn Griechenlands Wirtschaft Jahrzehnte zurückgeworfen wird oder wenn Populisten Großbritannien aus der EU treiben.

Wir sind Gestalter, und nicht nur Nutznießer der europäischen Einigung.